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Strahlender Sonnenschein, Regen, Schneeschauer und Sturm.

Im März brachte uns unser Frühjahrsurlaub auf die niederländische Insel Ameland, auf der ich schon früher als Jugendlicher in sogenannten Ferienlagern einige Wochen meiner Sommerferien verbrachte. So ist es dann auch kein Wunder, das mich nach der verhältnismäßig kurzen Anfahrt, verbunden mit der ca. 45 Minuten langen Überfahrt mit der Fähre von Hollwert nach Nes zunächst einmal viele Kindheitserinnerungen erwarteten. Alleine bei der Abfahrt von der Fähre, und dem Willkommensschild der Insel Ameland fühlte ich mich direkt in die Vergangenheit versetzt.

Nur ein paar Straßen weiter in der Ortschaft Büren, direkt an den Dünen vor dem wunderschönen Sandstrand erwartete uns unser Ferienhaus mit viel Platz am Rande des Ortes. Es waren nur 50 Meter bis zum nächsten Feldweg und ca. 300 Meter bis zum Strand.

 

 

Das Haus war typisch holländisch eingerichtet und zeugte von innen zwar nicht von großem Komfort, den ich allerdings auch nicht erwartet habe. Einen grossen Vorteil erlangte das Haus durch den grosszügigen Gartenbereich, der in einem Urlaub mit Hunden natürlich nur ein Vorteil sein kann.

Lange Strandspaziergänge prägten unseren Tagesablauf. Die Hunde konnten sich noch besser als zuhause austoben. Keine Möwe war vor den Mädels sicher.

 

Alle Dörfer sind schnell erreicht. Von Büren bis Nes, wo auch viele Restaurants zu finden sind, ist es ein Katzensprung, bis Ballum nicht viel weiter. Die Häuser hier sind klein und schnuckelig und oft schon sehr alt, wie die Ziffern aus Ankereisen an der Frontseite zeigen: Etliche wurden im 18. Jahrhundert gebaut. Auch in Hollum, ganz im Westen der Insel, fallen die Kommandeurshäuser auf. In einem davon ist das kunsthistorische Museum untergebracht.

 

 

Von Hollum ist es nur eine kurze Strecke bis zum Vuurtoren, dem  Leuchtturm von Ameland. Mit vier roten und vier weissen Ringen ragt er 55 Meter in die Höhe und ist deshalb schon von weitem zu sehen. Der letzte Leuchtturmwärter ist Anfang 2004 in den wohlverdienten Ruhestand gegangen. Der Leuchtturm ist heute eine Touristenattraktion . 254 Stufen führen auf die Aussichtsplattform. Oben liegt einem Ameland zu Füssen. Man sieht wie sich die hellen Sandwege wie Äderchen durch die Insel ziehen und man sieht die Wanderer auf dem Weg zum Strand und am Horizont die Nordsee.

 

Am schönsten ist Amelands unberührter Osten. Hier gibt es keine Dörfer, dafür aber das Naturschutzgebiet Het Oerd, wo 60 Vogelarten  im Frühjahr brüten, Silberreiher genau wie Silbermöwen.

Ein beliebtes Ziel ist die Aussichtsdüne Oerdblinkert, mit 24 Metern Amelands höchste Erhebung. Die Nachbarinseln Terschelling und Schiermonnikoog sind von hier aus zu sehen. Auch das Festland kann man sehen - und um einen herum ein Dünenmeer.