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Kein Strom, kein fliessend Wasser, es war einfach nur schön!

Almhüttenurlaub war schon Jahre ein Wunsch, dieses Jahr mit nur drei Hunden war es dann endlich möglich. Im August 2012 die Hütte gebucht, im Winter nochmals das Buch "Medalges" von Jürgen König gelesen, konnte es Ende Juli los gehen. Auf nach Kärnten!

Die Hinfahrt zum Gehöft des Vermieters war trotz Urlaubszeit problemlos und wir wurden freundlich begrüßt. Nach kurzer Rast wurde uns der Weg zur Almhütte gezeigt. Nach 30minütiger Auffahrt über Stock und Stein erreichten wir die Hütte in völliger Alleinlage.

Begrüßt wurden wir mit einem Gewitter. Nachdem das Gewitter abgezogen war und sich der Nebel verzogen hatte und die Sonne mit zartgoldenen Strahlen den Abend ankündigte, sahen wir, welches Panorama uns geboten wurde!

Unser Hausberg, der Tschirnok, die westlichste Erhebung der Nockberge ist zwar nur 2088 Meter hoch, wir aber hatten den 180 Grad Rundumblick auf die Dreitausender und im Tal war der Millstädter See zu sehen. Dieser Ausblick ist mit Geld nicht zu bezahlen. Auf den Nordhängen der Berge lag noch Schnee und wir haben erstmals Alpenglühen gesehen.

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Die Almhütte war von außen mit neuen Lärchenbrettern versehen worden, im Inneren wurde alles im Original belassen, damit der Sennhüttencharakter erhalten blieb.

Abends wurde der Holzofen geschürt. Das prasselnde Feuer brachte schnell eine wohlige Wärme und der Kerzenschein erleuchtete den Raum.

Die nächste Hütte war vierzig Minuten Fussmarsch entfernt. Wir hörten nur das Geläut der Kuhglocken und das Geschrei der Alpendohlen. Wieder und wieder glaubten wir, es wäre von Ferne Motorenlärm zu hören, es war aber nur der Wind, der durch die Lärchennadeln wehte.

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Lange Wanderungen über markierte Wege bestimmten den Tag. Immer den Punkten auf den Steinen folgend erstiegen wir so manchen Berg. Wenn wir denn die Punkte fanden!

Die Temperaturen waren Nachmittags um die 23 Grad. Die Sonne brannte gnadenlos. Sobald sie aber am Abend hinter den Bergspitzen verschwand wurde es frisch.

Für die Hunde war es eine Freude den ganzen Tag an der frischen würzigen Luft zu sein.

 

Und es war genügend Zeit die Nasen zu fotografieren:

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